Jeder fünfte Surfer nutzt kostenpflichtigen Virenschutz
Noch immer surfen einige Nutzer schutzlos im Internet. Fast jeder fünfte Onliner (18 Prozent) hat weder Virenschutz noch Firewall auf seinem Privatrechner installiert. Im vergangenen Jahr waren es mit 21 Prozent geringfügig mehr. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Gefahren für Internet-Surfer sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, doch leider verhält sich ein Teil der Onliner fahrlässig und gefährdet damit sich und andere“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. So hat gut jeder vierte Surfer (28 Prozent) keinen Virenschutz und fast jeder Dritte (30 Prozent) keine Firewall. Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr eines Rechners mit der Außenwelt auf Sicherheitsprobleme.
Cloud Computing erfreut sich unter Privatverbrauchern zunehmender Beliebtheit. So legen bereits vier von fünf Internetnutzern Inhalte im Web ab, um sie dort sicher zu speichern oder zu veröffentlichen. Dabei stehen digitale Bilder auf Platz 1. Das ergibt eine neue Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Demnach speichern 44 Prozent der Internetnutzer Fotos im Netz. Jeder vierte (25 Prozent) legt Musik online ab, jeder sechste (18 Prozent) speichert oder pflegt sein Adressbuch im Web. Auch als Speicherplatz für Videos, Terminkalender und E-Mails wird das Web von einem Teil der Internetnutzer verwendet. „Die Hinterlegung von Daten im Web hat für viele Menschen zwei Funktionen – sie wollen Inhalte mit anderen teilen und Dateien gleichzeitig sicher speichern“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.
Radvergnügen ohne Grenzen [Freizeit]Der Frühling ist da und lädt wieder zum Radeln ein. Wer gerne auf größere Fahrt geht, muss dabei auch an Ländergrenzen nicht halt machen. Seit zwei Jahren lockt eine neue Premium-Route in Europas Radwegenetz die Fahrradtouristen ins bayerisch-böhmische Grenzgebiet: Die Strecke von der bayerischen Landeshauptstadt München in die tschechische Hauptstadt Prag verbindet auf 450 Kilometern spannende Stadterlebnisse mit unberührten Flussauen und Panorama-Ausblicken über das "Grüne Dach Europas" im Bayerischen und im Böhmerwald. Die Radfahrer bewegen sich dabei auf historischen Spuren: Die Trasse orientiert sich an einer alten Handelsstraße, auf der vor tausenden Jahren einst tonnenschwere Feuersteine von Bayern nach Böhmen transportiert wurden.
Der Freistaat Bayern ist bundesweiter Spitzenreiter in der Gesundheitswirtschaft. Rund 800.000 Arbeitsplätze, ein Umsatzvolumen von 40 Milliarden Euro und eine Wachstumsrate von über fünf Prozent kennzeichnen die Boom-Branche. Ganz vorne dabei: de Gesundheitsregion Passau. 14 staatlich anerkannte Orte aus den Bereichen Erholung und Gesundheit - darunter der europaweit übernachtungsstärkste Heilkurort Bad Füssing - und über 50 Wellness- und Gesundheitshotels machen Passau und Umgebung zur führenden Gesundheitsregion Niederbayerns.
Diagnose Leber-Tumor: da hilft in der Regel nur noch eine Operation. Das Problem: ist der Tumor zu groß oder verteilen sich die Tumor-Knoten über die Leber, wird ein chirurgischer Eingriff schwierig. Zuviel Gewebe müsste entfernt werden, dem Patienten droht der Tod durch Leberversagen. Regensburger Chirurgen ist jetzt ein Durchbruch bei der Operation besonders großer Leber-Tumore gelungen. Mit ihrer neuen Methode lassen sich auch bisher nicht zu operierende Tumore sicher entfernen. In der aktuellen Ausgabe der wichtigsten chirurgischen Fachzeitschrift "Annals of Surgery" wird dieses Verfahren erstmals beschrieben. Die Herausgeber bezeichnen die Methode als "einen der erfolgversprechendsten Fortschritte in der onkologischen Leberchirurgie bislang".
Telefongespräche werden immer häufiger per Handy und immer seltener über das Festnetz geführt. Die Summe aller in Deutschland aus dem Festnetz abgehenden Gesprächsminuten sank im vergangenen Jahr um 2 Prozent auf 191 Milliarden. Damit telefonierte 2011 jeder Deutsche im Schnitt 39 Stunden mit dieser Technologie. Insgesamt verbrachte jeder Bundesbürger rund 60 Stunden am Telefon. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur.
Internet-Kriminalität kostet die Wirtschaft Milliarden. Ein Oberpfälzer wurde jetzt erster Deutscher Meister für IT-Security und kämpft bei einem weltweit führenden Maschinenbauer gegen die Internet-Mafia und Cyper-Kriminelle
Ein "Pinselohr" im Winterfell [Bayern]- Am "Grünen Dach Europas" streift er wieder wild umher: Der Luchs, die größte Katze des Kontinents. Gemeinsam haben Bayerischer- und Böhmerwald mit 15.000 Hektar Fläche das größte zusammenhängende Wildnis-Gebiet Europas vorzuweisen, das sich ohne Eingriff des Menschen entwickelt. Das Besondere: 85 Prozent des Gebietes umfassen natürliche Nadel- und Fichtenwälder, die seit der Eiszeit überlebt haben und so nur noch in den höchsten Lagen der Alpen und in Skandinavien vorkommen. Daraus resultiert auch eine ganz besondere Pflanzen- und Tierwelt - wie das Vorkommen des Luchses und des Auerhuhns, das es sonst nur noch in Skandinavien gibt.
Arbeitnehmer wollen den Chef nicht als Online-Freund [Deutschland]
Annehmen oder ablehnen? Das ist die Frage für viele Arbeitnehmer, die in einem sozialen Netzwerk eine Freundschaftsanfrage von ihrem Chef bekommen. Die Mehrheit von 56 Prozent würde eine solche Freundschaftsanfrage laut einer Umfrage im Auftrag des BITKOM ablehnen. Nur 19 Prozent der berufstätigen Mitglieder einer Online-Community würden sie mit Sicherheit annehmen, weitere 19 Prozent würden sie wahrscheinlich annehmen. 36 Prozent aber würden ihren Chef auf keinen Fall als Freund hinzufügen, 20 Prozent eher nicht. Und nur eine kleine Minderheit von zwei Prozent hat selbst eine Freundschaftsanfrage an den Chef geschickt.
Spaltung des Arbeitsmarkts bekämpfen [Deutschland]
Zu den Arbeitsmarktzahlen für den Monat Dezember 2011 und zur Arbeitsmarktbilanz 2011 erklärt Brigitte Pothmer (Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ), Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik: "Auf dem Arbeitsmarkt gibt es Licht und Schatten, doch Ministerin von der Leyen fühlt sich nur für die Erfolgsmeldungen zuständig. Steigende Beschäftigtenzahlen sind sicher ein Grund zur Freude - sie dürfen aber nicht vergessen machen, dass fast eine Million Menschen seit mindestens einem Jahr vergeblich einen Job suchen und zudem mehr als 106.000 Langzeitarbeitslose über 58 Jahren statistisch in der Versenkung verschwunden sind."
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zeigt sich erfreut über die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für Dezember 2011. „Die Bilanz für 2011 könnte kaum positiver sein: Der Aufschwung hat im Freistaat zu einer Rekordbeschäftigung geführt und damit in vielen bayerischen Städten und Landkreisen faktisch Vollbeschäftigung ermöglicht. Der Aufschwung kommt bei den arbeitsuchenden Menschen an. Gerade auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat kräftig zugelegt. Die Aussichten bleiben gut. Der Arbeitsmarkt in Bayern startet so robust ins neue Jahr wie seit 20 Jahren nicht mehr. Der Zugang offener Stellen ist weiterhin hoch. Ich bin optimistisch, dass wir nach einer Verschnaufpause im Winter auch 2012 einen sehr robusten Arbeitsmarkt sehen werden“, kommentiert Zeil.
ÖKO-TEST Putenfleisch [Umwelt]
Putenfleisch gilt als gesunde Alternative zu Schwein und Rind und kommt auch bei denen auf den Tisch, die Hähnchenfleisch wegen der unwürdigen Haltungsbedingungen ablehnen. Das ist jedoch eine Illusion, wie die aktuelle Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt. Fast jede der getesteten Puten wurde zumeist mehrfach mit Antibiotika behandelt, auch die meisten Bio-Puten.
In Deutschland erreicht das Jahr 2011 eine Jahresmitteltempera-tur von 9,6 Grad Celsius (°C). Es dürfte damit knapp zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881 gehören. Das Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler ausgefallen. Den Temperaturrekord hält immer noch das Jahr 2000 mit 9,9°C. Beim Sonnenschein steht 2011 sogar auf dem Treppchen: Nur die Jahre 2003 und 1959 waren hierzulande sonnenscheinreicher. Das meldet der Deutsche Wetter-dienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.<
Rasanter Zuwachs: Ältere entdecken soziale Netzwerke [Deutschland]
Immer mehr Senioren sind Mitglieder in sozialen Netzwerken. Die Gruppe älterer Nutzer ist rasant gewachsen. So sind heute 40 Prozent der Internetnutzer zwischen 65 und 69 Jahren in einer Online-Community angemeldet. Vor zwei Jahren waren es erst 17 Prozent. Das hat eine neue Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. „Das Internet boomt als Freundschafts-Netzwerk für ältere Menschen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Senioren erkennen zunehmend die Vorteile des Internets für ihr soziales Leben.“
Petition zur Verlängerung der Steuererklärungsfrist [Deutschland]
Üblicherweise müssen Steuererklärungen, die durch den steuerlichen Berater abgegeben werden, bis zum 31. Dezember des Folgejahres abgegeben werden. Zum Jahresende erfahren viele Steuerberater und ihre Mandanten schmerzlich, wie sehr die Haltung der Finanzverwaltung, grundsätzlich keine Fristverlängerungen über den 31. Dezember des Folgejahres hinaus zu gewähren, für zusätzlichen Stress in der vorweihnachtlichen Zeit sorgt.
83 Millionen Alt-Handys [Umwelt]
Die deutschen Verbraucher horten immer mehr Handys zu Hause. In den heimischen Schubladen, in Kellern und auf Speichern liegen derzeit rund 83 Millionen alte und ungenutzte Mobiltelefone. Im vergangenen Jahr waren es erst 72 Millionen. Das hat der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer aktuellen repräsentativen Umfrage hochgerechnet.
Immobilienfinanzierung [Wirtschaft]
Baugeld gibt es derzeit zum Schnäppchen-Preis. Doch zwischen den Angeboten der Banken klaffen extreme Zinsunterschiede. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-Test rät deshalb, Baugeldkonditionen zu vergleichen. Denn so lassen sich Zinskosten in fünfstelliger Höhe sparen.
Geschenke-Auktionen sind im Kommen [Deutschland]Fünf Millionen Deutsche wollen dieses Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet versteigern oder verkaufen, falls sie ihnen nicht gefallen. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. „Dank Online-Auktionen und -Kleinanzeigen können unpassende Geschenke wieder zu Geld gemacht werden“, sagte der Internetexperte des BITKOM, Tobias Arns.
In der Christmette im Regensburger Dom erinnerte Bischof Gerhard Ludwig Müller daran, dass zur gleichen Zeit über zwei Milliarden Christen auf der Welt die Geburt Christi feierten. Mehrere tausend Gläubige waren in die Kathedrale gekommen, um zusammen mit dem Regensburger Oberhirten das Hochfest zu feiern. „Die Weihnachtsbotschaft ist die Botschaft von der unzerstörbaren Würde eines jeden Menschen. Gottes Ankunft bei uns ist das Geschenk seiner Liebe: Jesus Christus, der Sohn Gottes. Diese Weihnachtsgabe gehört nicht weggesteckt in die Schubladen unserer Vorurteile.“, so Bischof Gerhard Ludwig.
Schon heute ist die Logistikwirtschaft nach der Automobilbranche mit über 200 Milliarden Euro Jahresumsatz und rund 2,7 Millionen Beschäftigten Deutschlands zweitgrößte Industriebranche. In Zukunft, sind sich Experten sicher, wird die Schnittstelle zwischen Produktion und Kunden weiter wachsen. Eine Region in Deutschland profitiert davon ganz besonders: Niederbayern. Schon heute gilt die Region zwischen Straubing und Passau als Deutschlands Keimzelle für innovative Logistikkonzepte.
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